ADR (Automated Dialogue Replacement)
ADR, oder Automated Dialogue Replacement, ist der Prozess, bei dem die Sätze einer Darstellerin oder eines Darstellers im Studio neu aufgenommen und mit dem Bild synchronisiert werden; es kommt zum Einsatz, wenn der ursprüngliche Originalton am Drehort unbrauchbar ist oder verändert werden muss.[1] Die darstellende Person sieht sich die Szene an und spricht jeden Satz erneut, um ihn an die Lippenbewegungen und das Timing auf der Leinwand anzupassen, eine Praxis, die auch als Looping bekannt ist.
ADR behebt Probleme wie Hintergrundgeräusche, technische Fehler oder Drehbuchänderungen und ermöglicht es, Darbietungen nach dem Dreh zu verfeinern. Die aufgenommenen Sätze werden anschließend so bearbeitet, dass sie dem akustischen Charakter der Szene entsprechen und sich mit dem umgebenden Produktionston verbinden.[2]